Welcome to fabulous FHNW !

Herzlich willkommen auf meinem FH Blog.
Auf diesem Blog finden sie jederzeit die aktuellsten News, Gerüchte und Skandale rund um die Fachhochschule Nordwestschweiz.
Der Autor hat einschlägige Erfahrungen auf dem Gebiet der elitären Weiterbildung, insbesondere an der FHNW.
Für Lachkrämpfe und rote Ohren wird nicht gehaftet. :-)
Der Autor übernimmt des Weiteren keine Verantwortung für schlechte Noten, die (beim Lesen dieses Blogs) aufgrund der Ablenkung vom Lernen resultieren.
NEU !!! Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen sind nicht beabsichtigt und rein zufällig !!! NEU


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Sonntag, 7. Oktober 2007

Lesson learned III: Taschenrechner bedienen

Es ist folgendermassen:

Bei unserem Taschenrechner Texas Instrument TI84 Plus brauchen wir für die Stromzufuhr 4 AAA Batterien sowie eine Knopfbatterie als Stützbatterie.

Wie ihr wisst (jedenfalls die meisten von euch, Klassenfinanzchef D.T. aus B. ausgenommen) müssen die AAA-Batterien richtig nach Plus-Pol und Minus-Pol in den Taschenrechner eingelegt werden. Für manche Studenten eine Herausforderung. ;-)


Zum Glück haben sich die Chinesen (von Texas Instruments) was überlegt und spezifisch für unseren Klassenfinanzchef eine Fehlermeldung programmiert. :-)

Apropos "Pimp your calculator". Für den weiblichen Benjamin unserer Klasse habe ich eine Special Edition des TI 84-Plus gefunden, in pink. ;-) Würde doch super zu deinen Outfits und Handtaschen passen, M.F. aus S. ?
So, noch ein letzter Tipp für unseren Taschenrechner-geplagten Chief Financial Officer. Diesmal ein Buch-Tipp. Oder wie der Autor schreibt: A Reference for the Rest of Us ! :-)

Wünsche euch einen schönen Sonntag.
Spiky

Samstag, 29. September 2007

Lesson learned II: Anreizsysteme nach Ergenzinger

Heute Teil 2 der Serie "Lesson learned":

Unser sympathischer ausländischer (ah nein, Schaffhausen gehört ja auch noch zur Confoederatio Helvetia) Marketing-Dozent Ruedi E. hat ganz spezielle Unterrichtsmethoden.
Diese möchte ich euch heute ein bisschen näherbringen.

Zuerst zu Ruedi E. So sieht er aus:

Der schwarze Balken ist von mir. Ruedi sieht nicht wirklich genau so aus wie auf dem Foto. :-)

Also, nun zu Ruedis Unterrichtsmethoden. Ruedi hatte von Anfang an begriffen, wie Teilzeit-Studenten ticken. Er hatte ein ganz spezielles Anreizsystem entwickelt. Ungefähr 1 - 2 Mal pro Halbtag hatte er die Angewohnheit, dass er für richtige Antworten auf seine gestellten Fragen Geld unters Volk (genauer gesagt, unter die Studenten) brachte.

Meistens verteilte er für eine richtige Antwort einen

Leider hat das Ergenzingerische System bis jetzt noch nicht auf die anderen Dozenten übergegriffen. Schaaade, wirklich schaaaaaaaaade. ;-)

Eine weitere amüsante Angewohnheit war jeweils folgender Dialog:

Ruedi E. stellt eine Frage.
Niemand antwortet.
Ruedi: "Soll ich's ihnen sagen ?"
"Nein, ich sag's ihnen nicht. Sonst denken sie noch, der Ergenzinger fragt immer so blöd, und dann beantwortet er seine eigenen Fragen."
"Na, wer weiss es ?"
"Ok, ich sag's ihnen." ;-)

Anschliessend hat Ruedi seine eigene Frage beantwortet.
Immerhin hat er konsequenterweise seine 2 Franken behalten. ;-)

Des weiteren hat uns Ruedi immer kurz vor dem Einschlafen, äh vor der Pause mit äusserst genauen Ansagen nochmal zu motivieren versucht.
Ruedi: "Noch 2 Fragen bis zur Pause." [Frage] anschliessend obenstehender Dialog :-)
"Noch 1 Frage bis zur Pause." [Frage] anschliessend nochmal obenstehender Dialog ;-)
"Ok, PAUSE, die haben sie sich jetzt aber verdient." Jaaaaaa klar, Ruedi ;-).

Ausserdem scheint Ruedi Ergenzinger ein ausgeprägtes Flair für Wetten um Geld zu haben.
Jedenfalls hat er vor der vergangenen WM 2006 in good old Germany mit einer Studentin der Parallelklasse um 5 Franken gewettet, dass Portugal gegen England im WM-Viertelfinal gewinnt. Die Wette hat er gewonnen (Resultat: 3:1 für Portugal), aber das Geld ist ihm die Studentin bis heute schuldig.

Naja, Ruedi wirds als Prof. Dr. wohl verkraften können. :-)

Freitag, 21. September 2007

Lesson learned I: Bestechungsgelder

Tja, was man/frau nicht alles lernt an der FH:

Da sitzen wir doch sowas von unschuldig in unserem Klassenzimmer, harren gespannt der Dinge, die da kommen mögen und plötzlich macht uns Herr Filippone (ein Sizilianer ?) im Rahmen unseres Steuerrechts-Unterricht an der "fabulous" FHNW darauf aufmerksam, dass seit 1. Januar 2001 Bestechungsgelder (an schweizerische oder ausländische Amtsträger) nicht mehr von der Steuer abziehbar sind. siehe: Link EFD

Da stellen sich für mich einige Fragen:
Woher weiss Herr Filippone das so genau? Okee, er ist Steuerexperte.
Will uns Herr Filippone in ein kriminelles Klischee drängen?
Haben die Bestechungsgelder etwas mit seiner Herkunft zu tun?
Wer hat wohl den teuren BMW auf dem FHNW-Besucherparkplatz bezahlt?
Fragen, auf die wir wohl nie aufschlussreiche Antworten erhalten.

Eine weitere Frage ohne Antwort wird wohl folgende sein: Aus welchem Grund hat der Staat überhaupt jemals eine solche Steuervergünstigung für Schmiergeldzahlungen eingeführt ?

Auf alle Fälle hab ich nach dem Unterricht doch glatt meinen italienischen "Allgemein-Versicherer" angerufen. Hier eine Abschrift des Telefongesprächs (geführt über eine abhörsichere Leitung eines grossen Schweizer Telekomanbieters):

Spiky: "Ciao Luigi, come stai? Hörst du zu! Es ist soo, Bestechungsgelder an ausländische Amtsträger sind neuerdings nicht mehr von der Steuer abziehbar. Das heisst, wir werden den "Versicherungs-Betrag" neu verhandeln müssen.
Luigi mit starkem italienischem Akzent: "Was heischt neu verhandelen? Es gibt nischt neu zu verhandelen? Isch wüsste nischt warum?"
Spiky: "Na eben, darum. Ich kann meine "Versicherungsprämien", die ich an dich bezahle, nicht mehr von der Steuer absetzen."
Luigi: "Steuern, Steuern, bei uns in Palermo bezahlen wir keine Steuern. Hier wird höchstens mit blauen Bohnen bezahlt. Wir sehen uns wie gewohnt am 3. des Monats."
Spiky (kleinlaut): "Na okee, bis dann."
Beide hängen auf.

Spiky (in Gedanken): So ein Armleuchter, dieser Luigi, keine Ahnung von modernem Steuerrecht. Naja, in Palermo gibt's wohl keine Universitäten, nur Pizzaiolo-Schulen (und Schiesskeller) :-).