Welcome to fabulous FHNW !

Herzlich willkommen auf meinem FH Blog.
Auf diesem Blog finden sie jederzeit die aktuellsten News, Gerüchte und Skandale rund um die Fachhochschule Nordwestschweiz.
Der Autor hat einschlägige Erfahrungen auf dem Gebiet der elitären Weiterbildung, insbesondere an der FHNW.
Für Lachkrämpfe und rote Ohren wird nicht gehaftet. :-)
Der Autor übernimmt des Weiteren keine Verantwortung für schlechte Noten, die (beim Lesen dieses Blogs) aufgrund der Ablenkung vom Lernen resultieren.
NEU !!! Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen sind nicht beabsichtigt und rein zufällig !!! NEU


Samstag, 29. September 2007

Lesson learned II: Anreizsysteme nach Ergenzinger

Heute Teil 2 der Serie "Lesson learned":

Unser sympathischer ausländischer (ah nein, Schaffhausen gehört ja auch noch zur Confoederatio Helvetia) Marketing-Dozent Ruedi E. hat ganz spezielle Unterrichtsmethoden.
Diese möchte ich euch heute ein bisschen näherbringen.

Zuerst zu Ruedi E. So sieht er aus:

Der schwarze Balken ist von mir. Ruedi sieht nicht wirklich genau so aus wie auf dem Foto. :-)

Also, nun zu Ruedis Unterrichtsmethoden. Ruedi hatte von Anfang an begriffen, wie Teilzeit-Studenten ticken. Er hatte ein ganz spezielles Anreizsystem entwickelt. Ungefähr 1 - 2 Mal pro Halbtag hatte er die Angewohnheit, dass er für richtige Antworten auf seine gestellten Fragen Geld unters Volk (genauer gesagt, unter die Studenten) brachte.

Meistens verteilte er für eine richtige Antwort einen

Leider hat das Ergenzingerische System bis jetzt noch nicht auf die anderen Dozenten übergegriffen. Schaaade, wirklich schaaaaaaaaade. ;-)

Eine weitere amüsante Angewohnheit war jeweils folgender Dialog:

Ruedi E. stellt eine Frage.
Niemand antwortet.
Ruedi: "Soll ich's ihnen sagen ?"
"Nein, ich sag's ihnen nicht. Sonst denken sie noch, der Ergenzinger fragt immer so blöd, und dann beantwortet er seine eigenen Fragen."
"Na, wer weiss es ?"
"Ok, ich sag's ihnen." ;-)

Anschliessend hat Ruedi seine eigene Frage beantwortet.
Immerhin hat er konsequenterweise seine 2 Franken behalten. ;-)

Des weiteren hat uns Ruedi immer kurz vor dem Einschlafen, äh vor der Pause mit äusserst genauen Ansagen nochmal zu motivieren versucht.
Ruedi: "Noch 2 Fragen bis zur Pause." [Frage] anschliessend obenstehender Dialog :-)
"Noch 1 Frage bis zur Pause." [Frage] anschliessend nochmal obenstehender Dialog ;-)
"Ok, PAUSE, die haben sie sich jetzt aber verdient." Jaaaaaa klar, Ruedi ;-).

Ausserdem scheint Ruedi Ergenzinger ein ausgeprägtes Flair für Wetten um Geld zu haben.
Jedenfalls hat er vor der vergangenen WM 2006 in good old Germany mit einer Studentin der Parallelklasse um 5 Franken gewettet, dass Portugal gegen England im WM-Viertelfinal gewinnt. Die Wette hat er gewonnen (Resultat: 3:1 für Portugal), aber das Geld ist ihm die Studentin bis heute schuldig.

Naja, Ruedi wirds als Prof. Dr. wohl verkraften können. :-)

Donnerstag, 27. September 2007

FH Know-how4beginners I: Gesetz des abnehmenden Grenznutzens

Heute gibts nichts zu lachen, resp. deutlich weniger ;-), denn heute beginnt der erste Teil des "FH Know-how4 Beginners".

VWL: Gesetz des abnehmen Grenznutzens (1. Gossensches Gesetz):

Das erste gossensche Gesetz (auch Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen oder Sättigungsgesetz) lautet: „Die Größe eines und desselben Genusses nimmt, wenn wir mit der Bereitung des Genusses ununterbrochen fortfahren, fortwährend ab, bis zuletzt Sättigung eintritt.“ Das Gesetz besagt also, dass der Konsum eines Gutes mit zune
hmender Menge einen immer geringeren Zusatznutzen (Grenznutzen) stiftet.

Grenznutzen ist also der Zusatznutzen pro zusätzliche Einheit eines Gutes (hier roter Woll-Pullover).
Anschaulich hat uns Marianne Ort (Mathematik-Dozentin) das Gesetz des abnehmenden Grenznutzens erklärt. Sie trug während praktisch allen Mathematik-Stunden des ersten FH-Jahres (ob Sommer oder Winter) einen roten Rollkragen-Pulli aus Wolle. Da ich davon ausgehe, dass Frau Ort nicht immer ein- und denselben Pullover trug, muss sie mehrere solche rote Woll-Rollkragen-Pullis besitzen.

Jetzt der Beweis, dass das 1. Gossensche Gesetz stimmt: Frau Ort sah mit zunehmender Dauer des Mathematik-Unterrichts immer unglücklicher aus. Da ich davon ausgehe, dass zwischen dem gestifteten (abnehmenden) Grenznutzen der jeweils zusätzlichen roten Woll-Rollkragen-Pullis und F
rau Orts traurigerem Gesichtsausdruck eine Korrelation von 1.0 besteht, wäre die Verifizierung des 1. Gossensches Gesetzes erfolgreich.

Eventuell hatte Frau Orts trauriger Gesichtsausdruck auch damit zu tun, dass wir uns nie wirklich für ihre Wahrscheinlichkeits-Berechnungen mit Münzen, Würfeln und Jasskarten begeistern konnten. Diese Tatsache kann jedoch aus statistischer Sicht vernachlässigt werden. ;-)

Eine Ergänzung noch zum abnehmenden Grenznutzen: Nehmen wir an, Frau Ort hat für ihre roten Pullis extra einen Raum in ihrer 12-Zimmer-Jugendstil-Villa reserviert.

Dieser Raum ist nun voller roter Pullis; demzufolge kann es sein, dass der Grenznutzen immer stärker abnimmt und irgendwann negativ wird (z.B. wenn auch die Durchgänge zwischen den Räumen mit Schachteln voller roter Pullis vollgestopft sind und diese den Durchgang zwischen den Zimmern extrem erschweren oder sogar verhindern.

Beim nächsten Mal zeige ich euch, wie ihr mit wenig Geld den Selecta-Automaten knackt, ohne ihn zu beschädigen ;-).

Dienstag, 25. September 2007

Linda und der Kopierer: Die unendliche Geschichte, Teil 3 :-)

Getreu dem Sprichwort: "Lehrer werden ist nicht schwer, Skripts kopieren dagegen sehr." möchte ich euch heute Linda H.-G. und den Canon IR 6800 CN vorstellen.
Die beiden verbindet eine enge Freundschaft, äääh Hass-Liebe.

Von Linda ist leider kein Foto verfügbar, dafür vom Canon IR 6800 CN:

Unsere Englisch-Dozentin hatte ab und zu (gut, ab und zu ist untertrieben), okee unsere Englisch-Dozentin hatte eigentlich immer Probleme beim Kopieren der Skripts für den Unterricht.

Ein Grossteil der Kopierversuche blieb erfolglos, weil Linda auf dem Kopierer einen oder mehrere Papierstaus verursacht hat. Ein andermal hat sie das Kopieren an mich delegiert und mich mit einer Kopierkarte ohne Guthaben auf den Weg zur Copy-Station geschickt (seeeehr witzig, Linda, herzlichen Dank auch!) :-)

Hier der Versuch einer Erklärung für die vielen Papierstaus: So hat Linda den Kopierer gesehen :-).

Wie wir alle (ok, nicht alle, aber jedenfalls diejenigen, welche ab und zu im Englisch waren) wissen, hatte Linda ab und zu ein paar Probleme mit ihren Augen. Ich sag nur: "Brille: Fielmann."

Naja, wie auch immer. Herr Siegenthaler hat Linda ja ab diesem Semester für den Drittmarkt freigegeben (ablösefrei, wie Insider bestätigen).
Jetzt kann Linda an anderen Bildungsinstituten die Kopierer mit ihren Papierstaus beehren und die dortige IT auf Trab halten.

Viel Glück dabei, Linda.

Sonntag, 23. September 2007

Geiz ist geil !?: FH Budget oder Fine Learn ?

o
d
e
r


? ? ? ? ?


Ist günstiger "nur" billig und ist teurer immer besser ?

Mitnichten !
Wie wir alle wissen, ist die Qualität völlig unabhängig vom Preis, resp. man/frau kann vom Preis nicht auf die Qualität schliessen.

Dennoch erstaunt es mich, dass die ZHAW (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) in Winterthur ihren Betriebsökonomie-Studiengang zu Studiengebühren von 500 Franken pro Semester anbietet und die FHNW (Fachhochschule Nordwestschweiz) in Brugg-Windisch ihren vergleichbaren Betriebsökonomie-Studiengang für sage und schreibe "700" Franken verlangt (beide Gebühren ohne Kopierbeitrag).

Hat da jemand an der FHNW in Brugg die Kosten nicht im Griff ?
Sollte Frau Hunziker Betriebsbuchhaltung nicht nur den Studenten, sondern auch den Studiengangleitern und der Direktion dozieren ?

Rechnet man die 2x200 Franken Differenz (für ein Jahr) auf die 1500 Wirtschafts-Studenten an der FHNW hoch, so entgehen der (Nordwest)-Schweizerischen Volkswirtschaft jedes Jahr 600'000 Franken, welche die Studenten für Kinotickets, CD's, Lebensmittel, überteuerte Mensa-Menüs und Mahngebühren für zu spät zurückgebrachte Bücher (der FH-Bibliothek) ausgeben könnten. :-)
Diese 600'000 Franken entsprechen 0.0001237 % des Schweizerischen BIP (2006 485 Mia).

Tja, zum Glück haben wir gelernt, dass ca. 50% des BIP durch administrierte Preise, die nicht dem Wettbewerb ausgesetzt sind, generiert werden.

Ich glaub, ich schreib dem Preisüberwacher eine Mail :-).

Samstag, 22. September 2007

Zitate der Woche I

Meine Damen und Herren *zwinker*, eine weitere neue Rubrik in meinem FH-Blog sind die Zitate der Woche.

Hier Nummer 1:

Das gibt es halt im Leben, dass man Dummheiten macht.
Herr Marbacher im Major Finance zum Entscheid, den Major Finance auch in Englisch zu unterrichten.

Wir haben eine Aussage über 10 Jahre; die ändert zwar jeden Tag, aber ja... :-).
Wieder Herr Marbacher, diesmal zum Thema 10-Jahres-Staatsanleihen.

Und nun meine Damen und Herren, der springende Punkt:

Da haben wir keine Ausnahmen, ausser im ausgenommenen Bereich.
Herr Meier, im Steuerrecht.
Seeeehr richtig, Herr Meier :-).

Spiky wünscht euch einen schönen Sonntag.

Freitag, 21. September 2007

Lesson learned I: Bestechungsgelder

Tja, was man/frau nicht alles lernt an der FH:

Da sitzen wir doch sowas von unschuldig in unserem Klassenzimmer, harren gespannt der Dinge, die da kommen mögen und plötzlich macht uns Herr Filippone (ein Sizilianer ?) im Rahmen unseres Steuerrechts-Unterricht an der "fabulous" FHNW darauf aufmerksam, dass seit 1. Januar 2001 Bestechungsgelder (an schweizerische oder ausländische Amtsträger) nicht mehr von der Steuer abziehbar sind. siehe: Link EFD

Da stellen sich für mich einige Fragen:
Woher weiss Herr Filippone das so genau? Okee, er ist Steuerexperte.
Will uns Herr Filippone in ein kriminelles Klischee drängen?
Haben die Bestechungsgelder etwas mit seiner Herkunft zu tun?
Wer hat wohl den teuren BMW auf dem FHNW-Besucherparkplatz bezahlt?
Fragen, auf die wir wohl nie aufschlussreiche Antworten erhalten.

Eine weitere Frage ohne Antwort wird wohl folgende sein: Aus welchem Grund hat der Staat überhaupt jemals eine solche Steuervergünstigung für Schmiergeldzahlungen eingeführt ?

Auf alle Fälle hab ich nach dem Unterricht doch glatt meinen italienischen "Allgemein-Versicherer" angerufen. Hier eine Abschrift des Telefongesprächs (geführt über eine abhörsichere Leitung eines grossen Schweizer Telekomanbieters):

Spiky: "Ciao Luigi, come stai? Hörst du zu! Es ist soo, Bestechungsgelder an ausländische Amtsträger sind neuerdings nicht mehr von der Steuer abziehbar. Das heisst, wir werden den "Versicherungs-Betrag" neu verhandeln müssen.
Luigi mit starkem italienischem Akzent: "Was heischt neu verhandelen? Es gibt nischt neu zu verhandelen? Isch wüsste nischt warum?"
Spiky: "Na eben, darum. Ich kann meine "Versicherungsprämien", die ich an dich bezahle, nicht mehr von der Steuer absetzen."
Luigi: "Steuern, Steuern, bei uns in Palermo bezahlen wir keine Steuern. Hier wird höchstens mit blauen Bohnen bezahlt. Wir sehen uns wie gewohnt am 3. des Monats."
Spiky (kleinlaut): "Na okee, bis dann."
Beide hängen auf.

Spiky (in Gedanken): So ein Armleuchter, dieser Luigi, keine Ahnung von modernem Steuerrecht. Naja, in Palermo gibt's wohl keine Universitäten, nur Pizzaiolo-Schulen (und Schiesskeller) :-).

Donnerstag, 20. September 2007

Frau Bögli und das Rechnungswesen

Im ersten Jahr hatten wir Frau Bögli als "Dozentin" im Fach Rechnungswesen. Das erste Semester war "eigentlich" nur Repetition des Berufsmatura-Stoffes, so dass sich der Schwierigkeitsgrad eigentlich in Grenzen hätte halten sollen.
Tja, aber was für Frau Bögli zu viel ist, ist zu viel.


Zitat Frau Bögli: "Ja, und dann buchen sie Kreditoren an Warenaufwand. Dann ist Kreditoren im Soll und Warenaufwand im Haben."
Frage eines aufgeweckten (also schon aufgeweckt, aber nicht aus dem Schlaf aufgeweckt, sondern generell) Studenten: "Aber Siiiiiiiieeeeeee Frau Bööööögli, isches nid genau umgekehrt? Warenaufwand im Soll und Kreditoren im Haben?"
Frau Bögli: "Äääääähm ja, das ist eine gute Frage, ich schau mir das nochmal schnell an, machen sie doch unterdessen kurz Pause."
Ah ja, so kann man/frau es auch machen.
Naja, auch egal. Hauptsach Pause.
Nach der Pause musste dann Frau Bögli eingestehen, dass sie sich geirrt hatte. Nicht zum ersten und wohl auch nicht zum letzten Mal ;-).
Naja, wie auch immer...
Mittlerweile sind knapp 3 Jahre vergangen, Frau Bögli ist am Institut für Finance der FHNW gestrandet, äääh gelandet und verbringt dort ihre Tage mit Kaffee kochen für Herr Krings und kopieren für Herr Marbacher, äääääh nein, sie ist wissenschaftliche Assistentin und Doktorandin und macht Effizienzmessungen im Gesundheitsbereich.
Apropos Effizienz im Gesundheitsbereich, ich glaub, da haben Sieeee, Frau Bögli, noch eine Menge zu tun. Viel Spass dabei ! Und immer dran denken, Soll ist links, Haben ist rechts. :-)