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Der Autor hat einschlägige Erfahrungen auf dem Gebiet der elitären Weiterbildung, insbesondere an der FHNW.
Für Lachkrämpfe und rote Ohren wird nicht gehaftet. :-)
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NEU !!! Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen sind nicht beabsichtigt und rein zufällig !!! NEU


Freitag, 21. September 2007

Lesson learned I: Bestechungsgelder

Tja, was man/frau nicht alles lernt an der FH:

Da sitzen wir doch sowas von unschuldig in unserem Klassenzimmer, harren gespannt der Dinge, die da kommen mögen und plötzlich macht uns Herr Filippone (ein Sizilianer ?) im Rahmen unseres Steuerrechts-Unterricht an der "fabulous" FHNW darauf aufmerksam, dass seit 1. Januar 2001 Bestechungsgelder (an schweizerische oder ausländische Amtsträger) nicht mehr von der Steuer abziehbar sind. siehe: Link EFD

Da stellen sich für mich einige Fragen:
Woher weiss Herr Filippone das so genau? Okee, er ist Steuerexperte.
Will uns Herr Filippone in ein kriminelles Klischee drängen?
Haben die Bestechungsgelder etwas mit seiner Herkunft zu tun?
Wer hat wohl den teuren BMW auf dem FHNW-Besucherparkplatz bezahlt?
Fragen, auf die wir wohl nie aufschlussreiche Antworten erhalten.

Eine weitere Frage ohne Antwort wird wohl folgende sein: Aus welchem Grund hat der Staat überhaupt jemals eine solche Steuervergünstigung für Schmiergeldzahlungen eingeführt ?

Auf alle Fälle hab ich nach dem Unterricht doch glatt meinen italienischen "Allgemein-Versicherer" angerufen. Hier eine Abschrift des Telefongesprächs (geführt über eine abhörsichere Leitung eines grossen Schweizer Telekomanbieters):

Spiky: "Ciao Luigi, come stai? Hörst du zu! Es ist soo, Bestechungsgelder an ausländische Amtsträger sind neuerdings nicht mehr von der Steuer abziehbar. Das heisst, wir werden den "Versicherungs-Betrag" neu verhandeln müssen.
Luigi mit starkem italienischem Akzent: "Was heischt neu verhandelen? Es gibt nischt neu zu verhandelen? Isch wüsste nischt warum?"
Spiky: "Na eben, darum. Ich kann meine "Versicherungsprämien", die ich an dich bezahle, nicht mehr von der Steuer absetzen."
Luigi: "Steuern, Steuern, bei uns in Palermo bezahlen wir keine Steuern. Hier wird höchstens mit blauen Bohnen bezahlt. Wir sehen uns wie gewohnt am 3. des Monats."
Spiky (kleinlaut): "Na okee, bis dann."
Beide hängen auf.

Spiky (in Gedanken): So ein Armleuchter, dieser Luigi, keine Ahnung von modernem Steuerrecht. Naja, in Palermo gibt's wohl keine Universitäten, nur Pizzaiolo-Schulen (und Schiesskeller) :-).

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Kein Witz: Herr Fillipone ist tatsächlich Sizilianer!

Spiky hat gesagt…

umso schlimmer :-)